Naturheilpraxis  Christina Junkers                
 
Heilpraktikerin

Coronavirus / COVID-19 / SARS-CoV-2


Wie Sie auf meiner Homepage sehen können, beschäftige ich mich ausführlich mit dem Immunsystem und seiner Aktivierung bei Immunschwäche, beziehungsweise dessen Regulierung bei Allergien und Autoimmunerkrankungen.

Ich möchte Sie und die Risikopatienten meiner Praxis über die aktuelle Lage aufklären.



 

SARS-CoV-2



Inhalt

Aktuelle Zahlen zu den Infizierten

Link zu den Dashboards des RKI und JHU

Auswertung zu den Infizierten und prozentuale Verteilungen

Die letzten 15 Tage in Hessen

Inzidenz der europäischen Nachbarn
Aktuelle Zahlen für Deutschland und Hessen
Inzidenz Südhessen und angrenzende Kreise und Städte
Aktuelle Zahlen für südhessische Kreise und angrenzenden Kreise

Hospitalisierung, R-Wert, Intensivpatienten, 

Sterberate

Persönliche Einschätzung der Lage

Werte im Vergleich und persönliche Zuordnung der aktuellen Lage

Fakten zur Pandemie                                                                                           

Verhalten während der Pandemie

Impfung und Impfstoff                                

Anmeldung für die COVID-19 Impfung
Adressen Impfzentren Südhessen
Impfstoff Nebenwirkung

Statistik

Auswertung:  1.Welle;   Sommer 2020;   2.Welle;  Gesamt 2020

Folgeschäden bei COVID-19 Erkrankung

Diverse Links

Risikogruppen

Risikoerkrankungen

Unterscheidung COVID-19, virale Erkrankung, Influenza

Symptome bei COVID-19

Verhalten bei Verdacht oder Ansteckung mit COVID-19
Testzentren Südhessen

Verhalten bei leichten Symptomen

Verhalten bei Ansteckung mit COVID-19,  Beatmungsplätze

Verhalten bei schweren Symptomen



Das neue Virus "SARS-CoV-2", das zu den Beta-Coronaviren gehört, hat die Barriere zum Menschen übersprungen und wir müssen uns in Deutschland seit dem 27.01.2020 mit dem Virus auseinandersetzen. 

Der Name der Krankheit ist COVID-19, im Text verwende ich meist den Begriff "Coronavirus".

Das Coronavirus ist für junge Menschen selten gefährlich, denn für ein intaktes Immunsystem scheint das Virus kein Problem darzustellen.

Das bedeutet leider, dass für Menschen mit Vorerkrankungen, die zum Beispiel die Lunge, Leber, Niere und Herz betreffen, es zu hochkomplizierten Verläufen kommen kann. 

                   Am 17.04.2021 um 0 Uhr

RKI    Robert Koch Institut            79.847 Tote,  3.123.077 Fälle  

JHU   Johns Hopkins University   79.894 Tote,  3.123.486 Fälle

--->Link den aktuellen Stand auf dem Dashboard des RKI

---> Link zum Lagebericht/Situationsbericht des RKI

--->Link den aktuellen Stand auf dem Dashboard des JHU  

---> Link Corona in Zahlen Darmstadt-Dieburg

Auswertung                                                                                                Zu den Infizierten vom 17.04.2021

Die Inhalte dieser Spalte beziehen sich auf den offiziellen Lagebericht des RKI  zum jeweiligen angegebenen Tag.        
(Quelle: Lagebericht des Robert Koch Institut)      

Der Lagebericht zum R-Wert, Impfungen und Hospitalisierung wird vom RKI täglich um etwa 18 bis 20 Uhr ausgegeben. 
Der wöchentliche Lagebericht am Dienstagabend, kommt frühestens gegen 20 Uhr.

  • Ansteckende Personen:  

Seit Mitte März  steigen die Zahlen zu den Infektionen wieder exponentiell, die Ursache dürften die verschiedenen Mutationen sein. 

Es sind zurzeit aus allen Altersgruppen, laut  Schätzung RKI 278.200 Personen als akut Infiziert registriert, damit sind diese Personen noch nicht genesen und ansteckend. 
Die meisten Infektionen lassen sich auf die SARS-CoV-2 Variante B.1.1.7 zurückführen. 
Die Dunkelziffer der infektiösen Personen könnte zwischen doppelt so vielen und fünf- bis zehnmal so vielen Infizierten liegen.  
Nehmen Sie bitte - besonders als nicht geimpfter Risikopatient- die aktuelle Lage ernst.   RKI Stand vom 17.04.2021


  • Verteilung der Infizierten: 

Die Infizierten zwischen 01 Jahren und  69 Jahren sind mit 85%            (ca. 2.654.615 Personen) an den Infizierten beteiligt. In dieser großen Gruppe sind bisher 9.342 Personen verstorben.     

Durch vorsichtiges Verhalten, haben sich von den 13,2 Millionen Senioren, zwischen 70 Jahren und über 100  Jahren, nur 15% etwa 468.461 Personen infiziert.
 In dieser Gruppe sind die meisten Verstorbenen zu beklagen mit 70.505 Toten. 
Die Sterberate in dieser Gruppe ist bei 15,1% und betraf  jeden Sechsten bis Siebten registrierten Infizierten über 70 Jahre.                                   RKI  am 17.04.2021

-  Im Zeitraum Februar bis Ende Mai (1.Welle) waren es noch 25% die verstarben und somit war jeder Vierte der registrierten Infizierten (über 70 Jahre) verstorben.                     
Im Zeitraum Juni bis Ende September waren es 20% die verstarben und betraf zu diesem Zeitpunkt jeden Fünften, der über 70 jährigen, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert hatte.           
- Bis zum Ende der 2. Welle am 19.02.2021 ist die Sterberate, bei den über 70 Jährigen, auf 16% gesunken. 


  •  Prozentuale Verteilung:

Die Infizierten sind:         85 % unter 70 Jahre,   15 %  über 70 Jahre   
Die Verstorbenen sind:   48,3 % Frauen,       51,7 % Männer           
Die Verstorbenen sind:  11,7 % unter 70 Jahre,    88,3 % über 70 Jahre      
Quelle:  RKI      letzte Meldung am 13.04.2021. Zur prozentualen Verteilung werden vom RKI nur einmal wöchentlich (immer am Dienstagabend) neue Zahlen veröffentlicht.            ---> Link zum Situationsbericht vom 13.04.2021 des Robert Koch Institut                               


Hessen die letzten Tage um 0 Uhr                                                        Aus den täglichen Meldungen der Johns Hopkins University

  • Hessen 24.03. 124,5 Inzidenz, 6.198 (+ 16) Tote,  208.137 (+1.344) Infizierte 
  • Hessen 25.03. 130,0 Inzidenz, 6.229 (+ 31) Tote,  210.037 (+1.900) Infizierte 
  • Hessen 26.03. 134,5 Inzidenz, 6.248 (+ 19) Tote,   211.722 (+1.685) Infizierte 
  • Hessen 27.03. 138,1 Inzidenz, 6.271 (+ 23) Tote,   213.395 (+1.673) Infizierte 
  • Hessen 28.03. 140,2 Inzidenz, 6.278 (+   7) Tote,   214.553 (+1.158) Infizierte 
  • Hessen 29.03. 144,0 Inzidenz,  6.283 (+  5) Tote,   215.258 (+  705) Infizierte 
  • Hessen 30.03. 147,9 Inzident,  6.298 (+ 15) Tote,   216.091 (+ 833) Infizierte 
  • Hessen 31.03. 150,6 Inzidenz,  6.321 (+ 23) Tote,   217.605 (+1.514) Infizierte 
  • Hessen 01.04. 150,2 Inzidenz,  6.338 (+ 17) Tote,   219.484 (+1.879) Infizierte 
  • Hessen 02.04. 155,2 Inzidenz,  6.351 (+ 13) Tote,   221.480 (+1.996) Infizierte 
  • Hessen 03.04. 155,4 Inzidenz,  6.365 (+ 14) Tote,   223.165 (+1.685) Infizierte 
  • Hessen 04.04. 150,9 Inzidenz,  6.370 (+   5) Tote,   224.044  (+879) Infizierte 
  • Hessen 05.04. 149,8 Inzidenz,  6.375 (+   5) Tote,   224.677  (+633) Infizierte 
  • Hessen 06.04. 145,2 Inzidenz,  6.382 (+   7) Tote,   225.220  (+543) Infizierte 
  • Hessen 07.04. 134,0 Inzidenz,  6.410 (+ 28) Tote,   226.031  (+811) Infizierte 
  • Hessen 08.04. 128,8 Inzidenz,  6.441 (+ 31) Tote,   227.581 (+1.550) Infizierte 
  • Hessen 09.04. 128,4 Inzidenz,  6.454 (+ 13) Tote,   229.554 (+1.973) Infizierte 
  • Hessen 10.04. 133,8 Inzidenz,  6.473 (+ 19) Tote,   231.579 (+2.025) Infizierte 
  • Hessen 11.04. 145,4 Inzidenz,   6.481 (+   8) Tote,  233.184 (+1.605) Infizierte 
  • Hessen 12.04. 145,3 Inzidenz,   6.488 (+   7) Tote,  233.812 (+ 628) Infizierte 
  • Hessen 13.04. 147,9 Inzidenz,   6.521 (+ 33) Tote,  234.519 (+ 707) Infizierte 
  • Hessen 14.04. 168,0 Inzidenz,   6.543 (+ 22) Tote,  236.594 (+2.075) Infizierte 
  • Hessen 15.05. 175,0 Inzidenz,   6.565 (+ 22) Tote,  238.588 (+1.994) Infizierte 
  • Hessen 16.04. 174,2 Inzidenz,  6.585 (+ 20) Tote,   240.509 (+1.921) Infizierte 
  • Hessen 17.04. 166,7 Inzidenz,  6.596 (+ 11) Tote,   242.061 (+1.552) Infizierte 


Infektionen                                                                                                 Stand 17.04.2021  0 Uhr  (Quelle: Johns Hopkins University)

Ich beziehe mich in diesem Abschnitt der Spalte fast immer auf die Informationen des Dashboard der JHU, diese Informationen sind dem RKI mehrere Stunden voraus.        

Europa     JHU Stand  17.04.2021  0 Uhr   

    Inzidenz = pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen: 

Deutschland   JHU 171,7 ;   RKI 160,7 ; 
Hessen             JHU 166,7 ;   RKI 158,4 ;            
 Schweden 413,4 ;  Frankreich 363,5 ;Polen 344,2 ; Niederlande 299,5 ; Tschechien 224,0 ; Luxemburg 204,3 ;  Belgien 227,8 ;   Österreich 198,6 ; Italien 175,2 ; Schweiz 172,7 ; Spanien 126,9 ;  Dänemark 80,0 ;  Großbritannien 16,0   ;   * keine Zahlen gemeldet


 Deutschland und Hessen    JHU Stand 17.04.2021  0 Uhr

Im ersten Jahr der Pandemie in Hessen, wurden 3% der 6,288 Millionen Einwohner als  infiziert registriert. 3% der Infizierten sind verstorben, dass sind fast 0,1% der Hessen. 

Deutschland            79.894 Tote (+220)    3.123.486 Infizierte

Deutschland pro 100 Tsd. Einwohner       96 Tote   3.756 Infizierte

Hessen        6.596 (+ 11) Tote     242.061 (+1.552) Infizierte 

Hessen                 pro 100 Tsd. Einwohner 105 Tote;    3.850 Infizierte;  166,7 (Inzidenz 7 Tage)
Baden-Württemberg   pro100 Tsd. Einwohner   82 Tote;    3.636 Infizierte;  175,4 (Inzidenz 7 Tage)
Bayern                          pro 100 Tsd. Einwohner 105 Tote;    4.195 Infizierte;  189,6 (Inzidenz 7 Tage)
Rheinland-Pfalz            pro 100 Tsd. Einwohner  84 Tote;    3.147 Infizierte;  146,2 (Inzidenz 7 Tage)



Südhessen und  angrenzende Regionen                           Inzidenz = Pro 100.000 Einwohner, in den letzten 7 Tagen:

 JHU Stand vom 17.04.2021  0 Uhr 

Deutschland   JHU 171,7 ;   RKI 160,7 ; 
Hessen             JHU 166,7 ;   RKI 158,4 ;  

Kreis Darmstadt-Dieburg 117,85 Stadt Darmstadt 103,83 ;   Odenwaldkreis 135,47 ; Kreis Bergstraße 143,89 ; Kreis Offenbach 153,73 Stadt Offenbach a. M. 237,18 Kreis Groß-Gerau 154,5 Stadt Frankfurt a. M. 147,24 ; Stadt Wiesbaden 129,99 Rheingau-Taunus-Kreis 124,49 ; Main-Taunus-Kreis 130,79 ; Hochtaunuskreis 132,96 ; Wetteraukreis 120,32 Main-Kinzig-Kreis 155,99 ; Stadt Aschaffenburg 163,38 ; Kreis Aschaffenburg  132,03 ; Kreis Miltenberg 113,4 ; Stadt Mannheim 188,95 ; Stadt Heidelberg 73,07 ; Rhein-Neckar-Kreis 131,85 Neckar-Odenwald-Kreis 176,14 ; Stadt Mainz 199,01 ; Kreis Mainz-Bingen 127,71 Kreis Alzey-Worms 131,86 ; Stadt Worms 247,78     *keine neuen Zahlen gemeldet




Südhessen und angrenzende Kreise 

RKI  Stand 17.04.2021    0 Uhr  

Darmstadt-Dieburg           288 Tote (+0)        9.543 (+  54) Infizierte 

Darmstadt                           132 Tote (+0)        4.885 (+  19) Infizierte 

Kreis Odenwald                  160 Tote (+0)        3.750 (+  20) Infizierte 

Kreis Bergstraße                 293 Tote (+1)        9.264 (+  48) Infizierte 

Kreis Offenbach                  495 Tote (+1)     15.711 (+  61) Infizierte 

Aschaffenburg                    101 Tote (+0)        2.765 (+  20) Infizierte 

Kreis Aschaffenburg          195 Tote (+0)        7.047 (+  43) Infizierte 

Kreis Miltenberg                 120 Tote (+0)        4.949 (+  43) Infizierte 

Kreis Groß-Gerau               267 Tote (+0)      11.877 (+  57) Infizierte 

Frankfurt a. Main               688 Tote (+3)       32.680 (+169) Infizierte 

Offenbach a. Main             161 Tote (+0)         7.597 (+  44) Infizierte 

Main-Kinzig Kreis               547 Tote (+1)       19.108 (+100) Infizierte 

Neckar-Odenwald Kreis   126 Tote (+0)          5.194 (+  28) Infizierte 

Rhein-Neckar-Kreis           373 Tote (+1)        19.036 (+138) Infizierte 

 In Klammern stehen die Meldungen des Tages         Quelle: RKI 

Hospitalisierung und Sterberate Deutschland
Der Lagebericht zum R-Wert, Impfungen und Hospitalisierung wird vom RKI täglich um etwa 18 bis 20 Uhr ausgegeben. 

Hospitalisierung:  

  • R-Wert:  

Ein Infizierter steckt normalerweise durchschnittlich 3 weitere Personen an, bevor er selbst Symptome entwickelt, dann wäre der Reproduktionswert R 3,0. 
Zwischen Juni und September 2020 und wieder ab Januar bis Mitte Februar 2021,  war der R-Wert auf etwa  1,0 gesunken. 

Aktuell:    

   Die    vier    zurückliegenden Tage  R 1,19  

   Die  sieben  zurückliegenden Tage R 1,22     

    Akut Infiziert sind laut RKI 278.200 Personen       

4 Tage R  1,19 und 7 Tage R 1,22; Lagebericht vom  17.04.2021 Schätzwert des  RKI    

Die aktuellen Meldungen beziehungsweise die hier angegebene


  • Kritischer Verlauf:   

Im Durchschnitt verschlechtern sich erst 9 Tage nach der Infizierung mit SARS-CoV-2, die Symptome so sehr bei den Betroffenen, dass diese stationär in den Kliniken aufgenommen werden müssen. 
Meist erfolgt 12 Tage nach der Infizierung die Verlegung von der Quarantänestation auf die Intensivstation. 
Wenn der Verlauf tödlich ist, dann tritt der Tod laut Statistik des BAG im Schnitt 17 Tage nach der Infizierung ein. 
Beatmungen wurden in der ersten Welle auch sechs Wochen und länger durchgeführt.   Statistische Daten laut dem  BAG=Bundesamt für Gesundheit der Schweiz  vom 06.11.2020


  • Hospitalisierungen: 

Es entwickeln 10% der Infizierten behandlungsbedürftige Symptome, die zu einem Krankenhaus Aufenthalt führen. 
31,2 %  dieser Personen sind von den Quarantänestationen auf die Intensivstationen gewechselt. Bei etwa 54-57% der Intensivpatienten reichte eine einfache Sauerstoffgabe nicht mehr und diese wurden in das künstliche Koma gelegt und beatmet. 
    

10 % gemeldet im wöchentlichen Lagebericht vom RKI am 23.03.2021
31,2 % Wechsel auf die Intensivstation RKI am 01.04.2021            

-  Am Beginn der Epidemie entwickelte jeder 5. behandlungsbedürftige Symptome. Der hohe Wert, während der 1. Welle, erklärt sich aus den wenigen Testungen, da zu diesem Zeitpunkt nur Personen mit klaren Symptomen getestet wurden.  -  Im Zeitraum Juni bis September 2020 wurde nur jeder 21. stationär behandelt. In diesem Zeitraum hatten sich meist  nur sehr junge Menschen infiziert.      


  • Intensivpatienten

Es wurden bisher mehr als  97.990  Personen auf den Intensivstationen behandelt.  Zurzeit werden 4.786 Personen (plus 412 zum Vortag), im Krankenhaus besonders intensiv behandelt.  
56% der  Intensivpatienten werden in diesem Moment künstlich beatmet und liegen dabei im Koma, dies sind 2.692 Personen (plus mindestens 67 zum Vortag).      
In den  Summen zu den Neuaufnahmen, sind die vom RKI gemeldeten 412  Zugänge und die 366 Abgänge von den Intensivstationen (davon 83 Todesfälle) bereits berücksichtigt.     
Laut Lagebericht des RKI am 17.04.2021        * Keine Meldungen am Wochenende          



Die 3. Welle Hospitalisierung und Todesfälle          

                              Intensivpat.     Intensivpat.     Koma-Pat.     Verstorbene     

                               Gesamt              Aktuell            Aktuell            Gesamt    KW  

  • 17.04.2021      97.990             4.786              2.692               79.847       15
  • 11.04.2021      94.941             4.580              2.607               78.353       14
  • 01.04.2021      90.656             3.729              2.073               76.543       13
  • 28.03.2021      88.343             3.334              1.820               75.623       12
  • 21.03.2021      86.190             3.056              1.651               74.664       11
  • 14.03.2021      83.810             2.775              1.554               73.371       10
  • 07.03.2021      81.441             2.786              1.584               71.900       09
  • 28.02.2021      79.325             2.840              1.658               70.045       08
  • 21.02.2021      77.206             3.057              1.735               67.841       07  
  • 14.02.2021      75.151             3.427              1.922               64.960       06

Quelle Todesfälle und Hospitalisierung  RKI am 16.04.2021                                                                     



Sterberate:  

Die Sterberate ist von 2,9% auf 2,6% gesunken.
Sehr positiv fällt auf, dass durch die Impfungen in den Seniorenheimen, die täglichen Meldungen zu den Verstorbenen deutlich niedriger sind, als vor den Impfungen.

  • Gesamter Zeitraum:  

3.123.077 registrierte Infizierte.
Genau 2,60 %  der registrierten Corona-Infizierten verstarben, das war jeder 38Infizierte, der nicht die Infektion im Zusammenhang mit COVID-19 in Deutschland überlebte, dies sind laut RKI  79.847 Verstorbene             RKI vom 17.04.2021

Über den gesamten Zeitraum der Pandemie sind 25% bis 27 % der  Intensivpatienten verstorben und etwa jeder zweite Patient der im künstlichen Koma lag.          Quelle: RKI 

Die Sterberate     aller Infizierten         liegt bei   2,6  %        betraf  jeden    38.      Die Sterberate    70 bis 100+ Jahre      liegt bei   15,1 %       betraf  jeden 6. bis 7. Die Sterberate      1 bis 69 Jahre           liegt bei   0,36 %       betraf  jeden  279.                   2,6 % seit dem 09.04.2021  Quelle: Robert Koch Institut.  


  • Verteilung:

 

Die Verstorbenen seit Januar 2020    Quelle: RKI Stand vom 17.04.2021 

                 Gesamt 79.847 Tote (plus 219 zum Vortag); 

                       48,30 % Frauen; 51,70 % Männer  

Alter der Verstorbenen:  
11,70 %  der Verstorbenen waren unter 70 Jahre                                                                (entspricht  9.342 Tote)
88,30 %  der Verstorbenen waren  über 70 Jahre                                                                (entspricht 70.505 Tote)

Wo verstorben:   Meldungen erst gegen 20 Uhr
67,2 % verstarben Zuhause, in Seniorenheime und auf  Quarantäneabteilungen, dies entspricht 53.693 Personen.  
32,8 % verstarben auf Intensivstationen, dies entspricht 26.154  Personen.         

Bei 209 Todesfällen ist weder das Alter noch das Geschlecht bekannt. Diese werden aber  prozentual in diese Statistik einbezogen.

Quelle: RKI           Prozentuale Verteilung der Verstorbenen, 11,70 % waren  unter 70 Jahre und 88,30  % waren über 70 Jahre, letzte Meldung Lagebericht am 13.04.2021  (Angaben zur prozentualen Verteilung werden nur einmal wöchentlich, immer am Dienstagabend vom RKI gemeldet.)                         ---> Link zum Lagebericht des RKI vom 13.04.2021


Erkenntnisse zu den Verstorbenen der 2. Welle, betrifft den Zeitraum 01.10.2020 bis 19.02.2021:      Infizierte 2.080.499  ;  57.718 Verstorbene, jeder 36. verstarb  ;   Sterberate  2,77%                           59.307* Personen sind auf den Intensivstationen wegen SARS-CoV-2 behandelt worden. Aus dieser Gruppe sind 16.819 verstorben. Das bedeutet die Sterberate auf den Intensivstationen beträgt 28,4 %  in der 2.Welle, dass ist  jeder 3. bis 4.                  Intensivpatient. Dieser Wert ist höher als die Zahlen der 1.Welle, damals sind von 13.576 Intensivpatienten 3.562 verstorben, das waren 26,2 % der Intensivpatienten.                        Insgesamt sind zwischen dem 1.Oktober 2020 und dem 19.02.2021 laut RKI 57.718 der Infizierten gestorben. Im Krankenhaus sind 29,1% verstorben und  70,9 % der Verstorbenen,  dies sind  40.899  Personen, sind nicht auf Intensivstationen, sondern Zuhause, in Seniorenheimen, Behindertenheimen, in Isolierung und auf Quarantänestationen verstorben. In der 1. Welle sind nur 58% außerhalb der Intensivstationen verstorben.   ---> Link zum Lagebericht RKI  vom 19.02.2021


Erkenntnisse zu den Verstorbenen der 1. Welle, betrifft den Zeitraum 27.02.2020 bis 31.05.2020:    Infizierte 181.482; Sterberate 4,7 %;   jeder 21. verstarb das waren 8500 Verstorbene.    Die Differenzen zwischen der  ersten Welle 4,7 % und der jetzigen Welle 1,5 %, erklärt sich durch die aktuell hohe Testungsrate. Zurzeit, im Gegensatz zur ersten Welle, werden auch Infizierte ohne  oder mit leichten Symptomen registriert. Im Zeitraum Februar bis Ende Mai (1. Welle) wurden 27.381 stationär behandelt. Es wurden 13.576 Infizierte auf die Intensivstationen verlegt, es sind 3.562 Intensivpatienten verstorben, demzufolge verstarb etwa jeder  4. der Intensivpatienten während der 1. Welle. Noch kritischer war die Lage der Patienten die im Koma beatmet wurden, hier verstarben  50% der Patienten. Insgesamt sind  8500 Infizierte verstorben. 4.938 der Infizierten, das sind 58% verstarben Zuhause, in Seniorenheimen, in Isolierung und auf Quarantänestationen.  Quelle RKI   ---> Link zum Lagebericht des  RKI vom 31.05.2020

 

Was ist zu erwarten?     Persönliche Einschätzung vom 14.04.2021

Die Maßnahmen von Anfang Oktober zur Eindämmung, mit einem sogenannten dezenten oder sanften Shutdown, hatten nicht gegriffen. Nach einer leichten Beruhigung nahm Anfang Dezember die 2. Welle wieder Fahrt auf,  die gemeldeten Zahlen zu den Infizierten erhöhten sich wieder exponentiell, aus diesem Grund fand der zweite strenge Shutdown statt. Die erste Lockerungen Anfang März werden aktuell von der 3.Welle überrollt und deshalb wurde der Shutdown am 23.03.2021 bis 18.04.2021 verlängert und wieder verschärft.  

Impfung oder nicht impfen lassen  Stand 14.04.2021

Mutationen beziehungsweise neue Varianten, Auswirkung auf die Pandemie  Stand 14.04.2021

  • Innerhalb der letzten 15 Wochen wurden  16,9% der Deutschen Bevölkerung zum ersten Mal geimpft und 6,2% zum zweiten Mal.
  • Wir haben über alle Altersgruppen immer noch eine Sterberate von  2,6 % und müssen uns auf eine Sterberate von 2 % einstellen, bis alle Personen über 70 Jahre und die Jüngeren mit Risikoerkrankungen zweimal geimpft wurden. 
  • Die Personen über 70 Jahre die sich nicht impfen lassen wollen, für diese bleibt bis zum Ende der Pandemie ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko. Dieses Risiko liegt in der Gruppe 70 plus bei 15,3%, beziehungsweise das Sterberisiko betraf bisher fast jeden Sechsten Infizierten über 70 Jahre.
  • Wenn die Impfungen bei den Älteren greifen sollte, hätten wir in der großen Gruppe der noch nicht geimpften unter 70 Jährigen immer noch eine Sterberate von 0,36 % . Diese Sterblichkeitsrate liegt etwa doppelt so hoch, wie in einer schweren Influenza-Welle, wie zum Beispiel im Winter 2017-2018.  
  • Eine Sicherheit für die Bevölkerung (und somit Ende der Pandemie) soll bei einer Impfungsrate von etwa 70 % sein. Wenn allerdings außerhalb von Deutschland beziehungsweise Europa nur eine Rate unter 50 % erreicht werden würde, würde von außen auch weiterhin so viele Infektionen eingetragen, dass die Pandemie auch in Deutschland weitergeführt werden würde, bis wir eine Impfungsrate von über 90% in Deutschland hätten, oder die Impfungsrate in der ganzen Welt bei 70% liegen würde.
  • Zudem muss man davon ausgehen, - bei dem was wir bisher wissen -, dass die aktuellen Mutationen und die kommenden Mutationen dazu führen könnten, dass die Impfstoffe nicht mehr wirken würden, wie man aktuell bei der südamerikanischen SARS-CoV-2 Variante                B.1.1.248 auch P1 genannt befürchtet. Man müsste dann immer wieder weltweit eine Auffrischungsimpfung mit einem angeglichenen Impfstoff durchführen, um ein erneutes Aufflammen der Pandemie zu unterbinden.
  • In Brasilien tobt die Virusvariante P1, auch B.1.1.248   genannt, mit aktuell 1,152 Millionen akut Infizierten Personen, bei einer Bevölkerung von 211 Millionen. Die brasilianischen Regierung setzt auf Herdenimmunität, ohne zu beachten, dass bei so vielen Infektionen es automatisch zu vermehrten Mutationen kommen wird, die eine oder mehrere neue Varianten auslösen könnten. Diese Varianten würde sich wiederum über die ganze Welt verteilen. Die Variante P1 kommt schon vereinzelt in Deutschland vor aber mit voller Wucht wird sie in Europa wahrscheinlich ab Herbst-Winter 2021 eintreffen, wie wir es aktuell mit B.1.1.7 erleben.                                       Zum Vergleich mit Brasilien, in Deutschland sind jetzt zum Ende des Winters, etwa 0,246 Millionen akut infiziert, bei einer Bevölkerung von 83 Millionen.                                          Stand 14.04.2021

Leider sind wir wieder im exponentiellen Wachstum.  Ein Ende des Shutdown ist zurzeit nicht in Sicht, denn wahrscheinlich ist die Mutationsvarianten B.1.1.7 in Deutschland außer Kontrolle. 
Die Inzidenz für Hessen liegt bei 162,0.

Die Frage steht jetzt immer noch Raum lässt man alles einfach so weiter laufen oder verhängt man wieder einen radikalen Lockdown, wie im April-Mai 2020 ?       Persönliche Einschätzung vom 14.04.2021

Zahlen im Vergleich Stand 14.04.2021

  • In den letzten 7 Tagen hatten sich im Durchschnitt pro Tag 19.081  Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Zur Woche vor Ostern pro Tag rund 2.950 Infizierte mehr.                           
  • Es wurden in den letzten 7 Tagen 3.305 Infizierte auf den  Intensivstationen aufgenommen. Es sind insgesamt 3.064 Personen von den Intensivstationen abgegangen, davon  wurden 2.112  Personen als Gesund von den Intensivstationen entlassen und 952 Infizierte sind auf den Intensivstationen verstorben.  
  • Bis Mitte März waren mehrere Wochen  1.600 Patienten, im Koma und wurden künstlich beatmet. Aktuell müssen etwa 2.650 Patienten künstlich beatmet werden.
  • Bei den gemeldeten akut Infizierten mit 246.200 Personen liegen wir wieder im Bereich der KW 04 oder auch der KW 46 (2020).
  • Der 7 Tage R-Wert liegt am 14.04.2021 bei 1,14.
  • Die Inzidenz in Deutschland liegt am 14.04.2021 bei 153,2
  • Durch die Impfungen der Senioren sind die Zahlen zu den Todesfällen nicht mehr so hoch wie zu Beginn der2.Welle. Es waren aber immer noch  1.687 Verstorbene in den letzten 7 Tagen. 952 der Verstorbenen sind auf Intensivstationen verstorben, 735 Personen sind Zuhause, auf Quarantänestationen oder in Seniorenheimen verstorben.

In den 7 Tagen der KW40 2020, vor dem Beginn der  2. Welle, sind 60 Personen in ganz Deutschland am Coronavirus verstorben. 
Im damals noch wöchentlichen Situationsbericht zu den Kliniken, hatte das  RKI in der KW40 am Dienstag den 29. September folgende Zahlen gemeldet:  33.221  akut Infizierte, 352  Intensivpatienten und 195 Personen die im Koma beatmet werden mussten.




Die 3. Welle,  Infektionen und Inzidenz

  KW             Sonntag              Infizierte   zur Vorwoche  Inzidenz     akute Fälle

KW 14   11.04.2021     663.707    (+112.882)   129,2       248.800
KW 13   04.04.2021     550.825    (+112.985)   136,3       239.000
KW 12   28.03.2021     437.840    (+112.885)   129,7       211.900
KW 11   21.03.2021     324.955    (+  90.271)   103,9       169.600
KW 10   14.03.2021     234.684    (+  69.063)      79,1      137.900
KW 09   07.03.2021     165.621    (+  57.846)      66,1      124.000
KW 08   28.02.2021     107.775    (+  55.777)      63,8      123.900
KW 07   21.02.2021       51.998    (+  51.998)      60,2      128.100
              14.02.2021        Start                                57,4       

Quelle: RKI Lagebericht      

Hier die Fakten: 

  • Das Virus SARS-CoV-2 ist für bestimmte Altersgruppen mit Vorerkrankungen gefährlich. Das Virus hat die Eigenschaft in jedem Organ oder in Körperstrukturen, zum Beispiel in Blutgefäßen, entzündliche Prozesse auszulösen, was wiederum zu Embolie und Infarkt führen kann. 

Erkenntnisse: Im Durchschnitt entwickeln sich erst 9 Tage nach der Infektion bei Corona-Patienten behandlungsbedürftige Symptome, die zur Hospitalisierung führen. Die Verlegung auf die Intensivstation erfolgt wenn nötig im Durchschnitt etwa 12 Tage nach der Infizierung.    Link ---->Lagebericht aus der Pressekonferenz  BAG der Schweiz vom 06.11.2020 14:22 

  • Die Infektion findet in erster Linie über das Aerosol beim Sprechen, Niesen, Husten oder auch beim Singen und Schreien statt, meist atmet man die virushaltigen Tröpfchen ein. Zudem  verteilen sich die Tröpfchen, wie ein feiner Nebel auf der Haut des Gegenüber. Diese Tröpfchen verteilt man dann selbst, wenn man sich in das Gesicht fasst. Die Eintrittspforten für das Virus sind die Augenschleimhaut, Nasenschleimhaut und Mundschleimhaut. Außerdem könnte man sich natürlich über eine Schmierinfektion anstecken. Eine Schmierinfektion besteht dann, wenn man einen mit Coronavirus kontaminierten Gegenstand angefasst hatte und danach das Virus sich selbst über Mund, Nase oder Augen zugeführt hat.


Mutationen

  • Mutationen: Laut Dr. Peter Forster Universität Cambridge, zudem Forschungsdirektor des Institut für Forensische Genetik Münster, ist das SARS-CoV-2 Virus in 3 Typen mutiert, die Typ A, Typ B und Typ C genannt werden.

- Der Ursprung wird Typ A genannt. Soweit bekannt ist, war Typ A weitestgehend  in China aktiv und ist dort mutiert in Typ B.           
 
- Das SARS-CoV-2 Virus Typ B ist im Januar bis April 2020 ausgehend von Österreich und Italien in Europa verbreitet worden. Typ B ist die Mutation die sich überwiegend in der Welt verbreitet hatte.     
- Das SARS-CoV-2 Virus Typ C ist vermehrt im Gebiet Japan, Korea und den Südasiatischen Inseln aktiv.               Interview vom 16.06.2020   Interview in der Sendung "Phoenix  nachgehakt" ---> Link 


  • Mutationen:                                                                                               Zwischenzeitlich sind viele verschiedene SARS-CoV-2 Varianten des Typ B bekannt, mit vielen hundert Mutationen. 
  1. die Variante aus der Typ B Gruppe, mit dem Namen   B.1.1.7 hatte sich im Herbst 2020 in Großbritannien verbreitet und ist jetzt auch auf dem europäischen Festland die vorherrschende Variante. Diese Variante hat zwischenzeitlich einen Anteil von fast 90% in Deutschland. Die Infektiosität ist bei B.1.1.7 um 50-70% höher als bei den Varianten der 1. und 2.Welle. Die Variante B.1.1.7  ist wahrscheinlich aggressiver als die bisherigen SARS-CoV-2 Varianten, denn es betrifft jetzt jüngere Personen, die im Koma beatmet werden müssen, als in der 1. und  2.Welle.                           Stand 01.04.2021
  2.  Von  Südafrika  machte sich ebenfalls die hochinfektiöse  Variante B.1.351 auf den Weg zu uns. 
  3. In New York erkrankten Ende Februar schon 25% der Infizierten an der SARS-CoV-2 Variante B.1.526. Stand 27.02.2021 --> Bericht Ärzteblatt
  4. Eine neu Variante B.1.525 fällt auf, diese hat die gleichen Mutationen wie die Varianten  B.1.1.7 + B.1.351 + B.1.1.248 . Diese Variante hat bis Ende  Februar 2021 bei uns noch keine sehr große Rolle gespielt und lag in diesem Zeitraum noch unter 1%, der auslösenden Varianten für eine Infektion in Deutschland. Gemeldet Doccheck am 11.03.2021 
  5. In Brasilien tobt die Virusvariante P1, auch B.1.1.248   genannt, mit aktuell  1,152 Millionen akut Infizierten Personen, bei einer Bevölkerung von 211 Millionen. Die brasilianischen Institutionen setzen dort auf Herdenimmunität, was -wie wir zwischenzeitlich aus Erfahrung wissen- zu vermehrten Mutationen führen wird, die eine oder mehrere neue Varianten auslösen könnte                    Im Vergleich zu Brasilien, in Deutschland sind jetzt zum Ende des Winters, etwa 0,246 Millionen akut infiziert, bei einer Bevölkerung von 83 Millionen.   Quelle:   JHU 14.04.2021

Punkte 1 bis 10

  1. Wenn Sie nicht geimpfter Risikopatient sind, dann versuchen Sie bitte den engen Kontakt zu Menschen, die nicht zu Ihrem Haushalt gehören, zu unterbinden.                                                                                                                                             
  2. Halten Sie 1,5 besser 2 Meter Abstand zu Menschen die jünger sind, da diese akut infiziert sein könnten ohne Symptome zu haben.                                                                                                                                                                 
  3. Wenn Sie raus gehen, dann nutzen Sie unbedingt zusätzlich             -besonders als Risikopatient-   eine FFP2 Maske. Eine Maske ist Pflicht in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln, seit dem 27.04.2020. Plexiglas Schilder sind seit Anfang November verboten. Der einfache Mund-Nasenschutz aus Stoff ist seit dem 25.01.2021 in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten.                    
  4. Eine Maske verliert seine Schutzwirkung durch zu langes Tragen. Zudem kommt es beim Tragen ein und der selben Maske vermehrt zu Ekzemen im Nasen-Mund Bereich.                                     
  5. Wenn Sie schlecht Luft durch Ihren Mund-Nasenschutz bekommen, kann es daran liegen, dass für Sie die FFP2 Maske zu dicht ist. Probieren Sie dann bitte eine chirurgische Maske aus Papier. Wenn auch diese zu dicht ist und Sie schlecht Luft bekommen, dann wenden Sie sich unbedingt zur Sicherheit an einen Facharzt und lassen Sie sich auf eine Lungen- beziehungsweise Herzerkrankung  untersuchen.                                                                        
  6. Wenn Sie unterwegs sind, dann fassen Sie Gegenstände, die mit Coronavirus kontaminiert sein könnten, nicht mit bloßen Händen an (Türgriffe, Haltegriffe, Toilettenspülung, Einkaufswagen, etc.) oder waschen beziehungsweise desinfizieren Sie Ihre Hände direkt danach. Das Coronavirus kann theoretisch auf Kunststoff oder Edelstahl bis zu 72 Stunden überleben.                                                                                                                                                             
  7. Hygiene ist in diesen Zeiten ein Gebot und keine Bitte, auch und besonders beim Husten und Niesen.                                         
  8. Das Robert Koch Institut hat folgende Punkte deutlich hervorgehoben.                                                                                          AHA-Regeln:  1. Abstand halten; 2. Hände waschen; 3 Maske tragen      +       Hygiene beim Niesen und Husten    +    häufiges Lüften.      
  9. Wenn Sie sich erkältet fühlen mit oder ohne trockenen Husten, oder plötzlich nicht mehr riechen und schmecken können, dann gehen Sie bitte nicht mehr vor die Tür, sondern informieren telefonisch Ihren Hausarzt. Am unteren Ende der Spalte finden Sie die Vorgehensweise bei leichten oder schweren Symptomen.                                                                                                      
  10. Achten Sie immer darauf -besonders als nicht geimpfter Risikopatient- , wann verschärfte Ausgangsregeln ausgerufen werden.






Impfung und Impfstoff

Die Vorgehensweise aktuell  ist, dass die etwa 922.000 Bewohner von Seniorenheimen und Behindertenheimen ab dem 27.12.2020 geimpft wurden, sowie die dortigen Mitarbeiter. Auch die etwa 5,2 Millionen Senioren, die das 80. Lebensjahr erreicht haben und noch Zuhause leben, konnten sich impfen lassen. Außerdem wurden die Mitarbeiter der Intensivstationen, des Rettungsdienst und wichtiges medizinische Personal in der 1. Stufe geimpft.  In der 2. Stufe seit März, dürfen sich die 7,5 Millionen Personen zwischen 70 und 79 Jahren impfen lassen. 

  1. Bisher haben 19,1 %, etwa 15.906.352  Personen ihre erste von zwei Impfungen erhalten. 
  2. 6,5 %, dies entspricht 5.452.990 Personen, haben bereits ihre 2. Impfung erhalten.   RKI gemeldet am17.04.2021  

 

  • Wenn es in großen Mengen einen Impfstoff, gegen das Virus    "SARS-CoV-2" gibt und sich mehr als 70 % der Bevölkerung impfen ließen und der Impfstoff trotz der Mutationen noch wirkt, dann ist diese Pandemie endgültig vorbei. 
  • Der aktuelle Plan unserer Regierung ist, dass die jungen Menschen und die gesunden älteren Menschen sich allmählich mit dem Coronavirus anstecken, bis wir genügend Impfstoff haben. Wenn das erreicht ist, dann können die Vorgaben der Regierung aufgehoben werden. Sollte unser  Gesundheitssystem, innerhalb dieser Phase, an seine Grenzen stoßen, weil sich sehr viele auf einmal infizieren und unsere Kapazitäten an den Kliniken ausgeschöpft sind, dann kann uns das gleiche Chaos treffen, wie es aktuell in Tschechien und der Slowakei stattfindet.
  • Es wird an weiteren Impfstoffen in der ganzen Welt intensiv geforscht. 

  • Falls dies alles zutrifft wäre meine aktuelle Prognose, dass Personen ohne Risikoerkrankung, die  jünger als 60 Jahre sind und die noch nicht die COVID-19 Erkrankung erfolgreich durchstanden hätten, sich in der zweiten Jahreshälfte impfen lassen könnten.  
  • Helfen Sie bitte älteren Menschen:  Ältere Menschen sind häufig überfordert im Umgang mit dem Computer, falls sie überhaupt einen haben. Telefonieren ist oft keine Option, da die Hotline 116 117 wahrscheinlich häufig überlastet sein wird. Zudem sind ältere Menschen eventuell nicht mehr mobil.

 



 ----> Link Sendung auf Phoenix plus vom 15.12.2020 "Heilsbringer Corona Impfung? Der lange Weg zum sicheren Impfstoff" 



Anmeldung für die Impfung          

Telefon:  Deutschland unter der Telefonnummer 116 117   

Telefon:  Hessen unter der Telefonnummer 0611 50592888

Online:      --->Link Anmeldung Online


Informationen   ---> Link Hessen  

Wenn Sie ältere Menschen in Ihrer Familie oder Umfeld haben, dann unterstützen Sie diese bitte, zum Beispiel bei der Online-Anmeldung für die Impfung und/oder durch die Fahrt zum Impfstützpunkt.


Impfzentren Südhessen

  • Impfzentren Kreis Darmstadt-Dieburg

64354 Reinheim, Am Sportzentrum 1A 22                                                64319 Pfungstadt, Ostendstraße 3

  • Impfzentrum Darmstadt

 64283 Darmstadt, Schlossgraben 1   Kongresszentrum Darmstadtium, 

  • Impfzentrum Odenwaldkreis

64711 Erbach, Wiesenmarkts-Gelände  Obere Marktstr.

  • Impfzentrum Kreis Bergstraße

64625 Bensheim, Berliner Ring 89

  • Impfzentrum Kreis Offenbach

 63150 Heusenstamm,  Jahnstraße 64

  • Impfzentrum Kreis Groß-Gerau

Groß-Gerau, Martin-Buber-Schule  Wilhelm-Seipp-Str. 1


Mögliche Nebenwirkungen des Impfstoff der Fa. Biontech/Pfitzer

  1. Druckschmerz an der Impfstelle, am Oberarm, evtl. mit Rötung
  2. Kopfschmerzen
  3. Unwohlsein
  4. Muskel und Gliederschmerzen
  5. Durchfall
  6. Leicht erhöhte Temperatur

Laut Professor Klaus Cichutek Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, in der Bundespressekonferenz vom 30.12.2020 


AstraZeneca Impfstoff  
Der Impfstoff hat in etwa die gleichen Nebenwirkungen wie der Impfstoff von Biontech und von Moderna aber die Symptome sind viel stärker. 

Frauen bei denen es 4 bis 10 Tage nach der Impfung zu sehr starkem Kopfschmerz, Schwindel und/oder punktförmige Einblutungen in der Haut und/oder Fehlsichtigkeit kommt, sollten unbedingt sofort Ihren Hausarzt informieren. 

Die Firma AstraZeneca GmbH informiert in Abstimmung mit dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) über Folgendes:

  • Die Geimpften sollten angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn sie nach der Impfung Symptome wie Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Beinschwellungen oder anhaltende Bauchschmerzen entwickeln.
  • Außerdem sollten alle Personen einen Arzt aufsuchen, die nach der Impfung neurologische Symptome aufweisen, wie starke oder anhaltende Kopfschmerzen oder verschwommenes Sehen, oder bei denen sich nach einigen Tagen auf der Haut punktförmige Einblutungen oder Blutergüsse bilden.

Stand 24.03.2021 Rote-Hand-Brief, Gelbe Liste Pharmaindex                            





Statistiken 27.01.2020 bis 19.02.2021

  • 2.Welle Komplett vom 01.10.2020 bis 19.02.2021 folgende Zahlen      Infizierte: 2.080.499  ;  Tote: 57.718  ;   Sterberate: 2,77%  ;                                                59.307 Intensivpatienten; 16.819 der Intensivpatienten verstarben, das war jeder 3-4. , beziehungsweise 28,4% der Intensivpatient ; 40.899 der Infizierten, das sind 70,9% verstarben Zuhause, in Seniorenheimen und auf Isolierstationen;  --->Link zum Lagebericht vom RKI am 19.02.2021        


  • 27.01.2020 bis 31.12.2020 wurden folgende Zahlen gemeldet:
    Infizierte: 1.719.737 RKI ;  Tote: 33.071 RKI  ; Sterberate 1,9 % ;                                               56.096  Intensivpatienten ; 13.103 der Intensivpatienten verstarben, das war jeder 4. ;   19.968 der Infizierten, das sind 60 % verstarben Zuhause, in Seniorenheimen und auf Isolierstationen.  (Quelle: RKI)  --->Link zum Lagebericht vom RKI am 31.12.2020 


  • 2. Welle 01.10.2020 bis 31.12.2020 wurden folgende Zahlen gemeldet

Infizierte: 1.430.508 RKI ;  Tote: 23.583 RKI  ;  Sterberate 1,6 % ;                                                   38.596 Intensivpatienten ; 8.734 der Intensivpatienten verstarben, das war jeder 4. ; 14.84der Infizierten, das sind 63 % verstarben Zuhause, in Seniorenheimen und auf Isolierstationen.  (Quelle: RKI)


  • Ende Sommer  27.01.2020 bis 30.09.2020 wurden folgende Zahlen gemeldet:

Infizierte: 289.219 RKI ;  Tote: 9.488 RKI  ;   Sterberate 3,3 % ;                                                       17.500 Intensivpatienten ; 4.205 der Intensivpatienten verstarben, das war jeder 4. ;  5.283 der Infizierten, das sind 55% verstarben Zuhause, in Seniorenheimen und auf Isolierstationen.  (Quelle: RKI)  --->Link zum Lagebericht vom RKI am 30.09.2020  


  • Nur Zeitraum Juni-September 2020

109.503 Infizierte ;   Tote 965   ;  Sterberate 0,9 % ;                                                                         3.924 Intensivpatienten ;  643 der Intensivpatienten  verstarben, das war jeder 6.  ;  322 der Infizierten, das sind 33% verstarben Zuhause, in Seniorenheimen und auf Isolierstationen.  (Quelle: RKI)


  • 1. Welle  27.01.2020 bis 31.05.2020 wurden folgende Zahlen gemeldet: 

 Der erste Infizierte für Deutschland wurde am 27.01.2020 in Bayern gemeldet.                     Infizierte  181.482 RKI ;   Tote 8.500 RKI  ;  Sterberate 4,7% ;                                                         13.576 Intensivpatienten ; 3.562 der Intensivpatienten verstarb, das war  jeder 4. ;  4.938 der Infizierten, das sind 58% verstarben Zuhause, in Seniorenheimen und auf Isolierstationen.    (Quelle: RKI )     Lagebericht RKI vom 31.05.2020 ---> Link


Folgeschäden nach COVID-19 Erkrankung

Es gibt seit Mai 2020 eine Entwicklung, die in Europa und den USA bei Kindern zu beobachten ist. Diese sehr seltene Kinderkrankheit wird PIMS, MIS-C oder auch PIMS -TS genannt oder "multi-entzündliches Syndrom bei Kindern". Diese Kinderkrankheit ist eine Spätreaktion des Immunsystems nach einer COVID-19  Erkrankung.

Das bedeutet, dass auch Erwachsene eine Autoimmunreaktion  entwickeln können, auch nach einer harmlosen Infektion mit SARS-CoV-2.

Mehr Informationen zu Kindern mit Coronavirus und MIS-C / PIMS-TS finden sie hier auf meiner Homepage: Link PIMS.

Folgeschäden nach bereits erfolgreich durchstandener COVID19 Erkrankung, Bericht vom 10.07.2020  Panorama ZDF ---> Link 

Immunreaktion Spätfolgen nach COVID-19, Video vom 13.08.2020 ZDF Morgenmagazin ---> Link

ein sehr guter Überblick bietet eine Animation des ZDF vom 02.09.2020, die durch eine Vielzahl an medizinischer Spezialisten aller Fachrichtungen erstellt wurde        ZDF ---> Link         

Risikogruppe vulnerable (anfällige, verwundbare, verletzliche ) Personen


---> Link: RKI Information für Risikogruppen






In eigener Sache

Wenn Sie oder Ihre Angehörigen, in den letzten Jahren, regelmäßig und häufig unter  Erkältungssymptomen gelitten hatten, dann besteht eine       Abwehrschwäche. In diesem Fall werden die Erreger beim Eintritt in  den Körper nicht ausreichend angegriffen und können sich durch die              geringere Gegenwehr stärker vermehren als üblich.                                     

Um zu erfahren, wie Sie Ihr Immunsystem langfristig stärken können, im  Alltag fit werden und Ihr Körper widerstandsfähiger wird, können Sie          mich gerne kontaktieren.                                                                                  

Meine Kontaktdaten finden Sie am unteren Rand dieser Seite.                     

                         Risiko

      Ein erhöhtes Risiko besteht bereits bei der Kombination:                                                älter als 70 Jahre, Adipositas, Hypertonie                      

Risikopatienten mit folgenden Krankheiten sind besonders betroffen:

Lungenerkrankungen: Asthma bronchiale, Atelektasen, Bronchialkarzinom, COPD, Goodpasture-Syndrom, Lungenemphysem, akute oder chronische Lungenentzündung (Pneumonie), akute oder chronische Rippenfellentzündung (Pleuritis), Lungenfibrose, Lungenödem bei Herzinsuffizienz, Mukoviszidose,  pulmonale Hypertonie, Sarkoidose (Morbus Boeck), Tuberkulose, und weitere Atemwegserkrankungen.

Stoffwechselstörungen, wie zum Beispiel Diabetes mellitus II.

Herz und Herzkreislauferkrankungen

Erkrankungen der Niere und Leber 

Alle akuten Krebserkrankungen.

Behandlung mit Zytostatika zum Beispiel Chemotherapie

Behandlung mit Immunsuppressiva zum Beispiel: cortisonhaltige  Medikamente (Glukokortikoide)

Das Virus kann jedes Organ befallen, nicht nur die Lunge. Es kann nach aktuellen Berichten ebenfalls in Niere, Herz, Blutgefäße, Nervenzentrum, im  Prinzip in jedem Organ oder Gewebe eine akute Entzündung auslösen.


Unterscheidung:                                                                       von COVID-19, einer viralen Erkältung und Influenza

  • Influenza entwickelt sich innerhalb von ein paar Stunden, eine Erkältung und COVID-19 entwickelt sich über Tage.
  • Bei COVID-19 kann es zu Kurzatmigkeit kommen, bis hin zur Atemnot. Bei Influenza und Erkältung ist man nicht kurzatmig. 
  • Bei Influenza hat man sehr schnell starke Kopfschmerzen. Bei einer Erkältung hat man manchmal Kopfschmerzen. Bei COVID-19 können sich Kopfschmerzen in den ersten Tagen entwickeln.
  • Bei Influenza fühlt man sich innerhalb von Stunden extrem krank. Bei einer Erkältung entwickelt sich die Krankheit über 3 Tage, bleibt dann für gut 3 Tage auf diesem Niveau und verschwindet dann innerhalb der nächsten 3 Tage fast vollständig. Bei COVID-19 können sich die Symptome von Tag zu Tag verschlimmern.
  • Bei Influenza hat man sofort starkes Fieber mit sehr starken            Gliederschmerzen. Bei einer Erkältung hat man wenig  Fieber. Bei COVID-19 entwickelt sich im Verlauf häufig Fieber und es kann auch zu Gliederschmerzen kommen.
  • Bei COVID-19 hat man häufig trockenen Husten. Bei Influenza hat man zu Beginn trockenen Husten, der sich zu einem produktiven Husten entwickeln kann. Bei einer Erkältung hat man zu Beginn keinen Husten, es kann sich aber im Verlauf ein produktiver Husten entwickeln.
  • Bei einer Erkältung muss man Niesen, aber bei COVID-19 und Influenza nicht. 
  • Bei Influenza kann man riechen und schmecken. Bei einer Erkältung kann man nicht mehr ganz so gut riechen, wegen der verstopften Nase. Bei COVID-19 kann es zum kompletten Verlust des  Geruchssinn und/oder Geschmackssinn kommen. Der Verlust kann bei COVID-19 über Wochen und Monate bestehen bleiben und diese Symptome  können auch die einzigen gravierenden Symptome sein, die jemand entwickelt.
  • Bei Influenza und Erkältung, hat man äußerst selten (wenn, dann sind eher Kinder betroffen) Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Hautausschläge, bei COVID-19 kann man alle diese Symptome haben.

Übersicht Tabelle Unterscheidung der Symptome bei COVID-19, Influenza, Erkältung und  Allergie, vom Allergiezentrum  Wiesbaden  ----->Link


Symptome bei COVID-19

Ärzte beschreiben COVID-19 als Chamäleon, weil es so viele unterschiedliche Symptome und Verläufe haben kann:


 41% trockener Husten


 26% Fieber 


 30% Schnupfen ohne Niesen


 22% Halsschmerzen


 20% Verlust des Geschmackssinn und/oder Geruchssinn  


 20% haben keinerlei Symptome


weniger als  15%:   Kurzatmigkeit bzw. Atemnot      (Dyspnoe), Muskel-  und Gelenkschmerzen (Myalgie, Arthralgie),            Kopfschmerzen (Cephalgie), Übelkeit (Nausea), Erbrechen (Emesis), Durchfall (Diarrhoe), Bindehautentzündung (Konjunktivitis), Hautausschlag (Exanthem), Lymphknotenschwellung (Lymphadenopathie), Teilnahmslosigkeit (Apathie), krankhafte Schläfrigkeit (Somnolenz)     

Laut RKI = Robert Koch Institut   Die Symptome der registrierten Infizierten

Steckbrief zu COVID-19 vom RKI ----->Link

Verhalten bei Ansteckung

Keine Symptome oder leichte Symptome

  • Was sollten Sie tun, wenn Sie eines der oben genannten Symptome haben und es Ihnen ansonsten gut geht? 
  • Was sollten Sie tun wenn Sie bereits getestet wurden und erfahren haben, dass Sie an COVID-19 erkrankt sind und Sie keine Symptome haben.
  • Wenn Sie zur Risikogruppe gehören informieren Sie umgehend Ihren Arzt, damit dieser Sie durch diese Erkrankung telefonisch begleitet und im Notfall direkt reagieren kann. 


Testen 

Sie müssen sich telefonisch vorher anmelden oder Sie haben eine Überweisung Ihres Arztes. 

Es gibt auch Ärzte die eine Corona-Sprechstunde anbieten.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst unter der Tel.: 116117

  • Dieser Dienst ist erreichbar:

7 Tagen pro Woche, 24 Stunden pro Tag

Testzentren des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) Hessen 

  • Darmstadt in der Bessunger Straße 125, Gebäude D                          Zufahrt über die Niersteiner Straße 3, gegenüber Gesundheitsamt Darmstadt. 
  • Heppenheim in der Viernheimer Straße 2a 


Hessenweite Corona-Hotline unter der Tel.: 0800–5554666

  • Diese Hotline ist zu folgenden Zeiten erreichbar:

Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Freitag 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr


Corona-Drive-In

  • Corona-Drive-In Testzentrum Kreisklink Groß-Gerau                          Vorher beim Gesundheitsamt Groß-Gerau einen Termin vereinbaren Tel.: 06152-989211   

In Deutschland werden pro Woche mehr als eine Million Menschen auf SARS-CoV-2 getestet. Medizinisches Personal wird mehrfach getestet. 

Seit Anfang März 2021 hat jeder das Recht sich einmal pro Woche testen zu lassen.


Vorgehen bei Infizierung mit leichten Symptomen:

Rufen Sie bei Ihrem Hausarzt an und lassen Sie sich krankschreiben. 

Falls Sie noch nicht wissen ob Sie an COVID-19 erkrankt sind, dann lassen Sie sich unbedingt auf das Coronavirus testen.  

Gehen Sie Zuhause in Quarantäne, dass bedeutet: verlassen Sie für etwa 14 Tage nicht mehr Ihre Wohnung, Bestellen Sie telefonisch alles was Sie Zuhause benötigen und lassen sich diese Dinge vor die Tür bringen, ohne Kontakt zum Lieferanten.

Es werden sich Mitarbeiter vom Gesundheitsamt bei Ihnen melden, die mit Ihnen gemeinsam rekonstruieren werden, mit wem Sie in den vergangenen Tagen Kontakt hatten. Von wem Sie das Virus erhalten hatten und an wen Sie das Virus eventuell weitergegeben haben könnten. 

Die Nachverfolgung, können viele  Gesundheitsämter nicht mehr leisten. Informieren Sie dann unbedingt selbst die älteren Personen und Risikopatienten mit denen Sie Kontakt hatten. Diese Personen können dann, zum einen in Quarantäne gehen und zum anderen ihren Arzt verständigen. 5 bis 14 Tage bevor Sie Symptome verspürt hatten können Sie sich bereits Infiziert haben. Man geht aktuell davon aus, dass man auch schon ansteckend ist, bevor man die ersten Symptome hat. Natürlich können auch die Personen, die keine Symptome entwickeln ansteckend sein.

Falls sich die anfänglich leichten Symptome etwas verstärken, dann packen Sie vorsorglich für 8 Tage eine Reisetasche mit leichter und bequemer Kleidung. Legen Sie Ihren Ausweis, die Karte Ihrer Krankenkasse und Medikamente, auf die Sie angewiesen sind, für alle Fälle bereit. Falls Sie Kinder haben um die sich jemand kümmern müsste, oder ein Haustier, dann regeln Sie das bitte schon jetzt telefonisch und nicht erst, wenn Sie bereits in das Krankenhaus müssen. Vermeiden Sie unbedingt den direkten Kontakt mit Ihren Helfern, damit diese sich nicht ebenfalls infizieren und als Helfer ausfallen.


Schwere Symptome

Im Schnitt kommt es bei jedem 10. Infizierten etwa 9 Tagen nach der Infizierung zu so schweren Symptomen, dass eine stationäre Aufnahme nötig wird. 2/3 dieser Fälle bleiben auf der Quarantänestation, nur jeder dritte Fall wechselt von der Quarantänestation auf die Intensivstation.

Wenn Sie eines der oben genannten Symptome haben und außerdem über Probleme beim Atmen klagen (Schmerzen, Brennen oder Atemnot) oder Sie zudem Schmerzen haben die auf eine Entzündung im Körper hindeuten, dann gehen Sie bitte so vor, wie in der Spalte nebenan beschrieben.

Im Zweifelsfall immer 112 anrufen!!


Beatmungsplätze

Einfache Beatmungsplätze gibt es an allen folgenden Standorten.         Nur die mit blau unterlegten Hauptstandorte* und Kliniken* haben die Möglichkeit für ECMO³ = extrakorporale Membranoxygenierung = künstliche Lunge :               

  • Hauptstandort* Klinikum Darmstadt, 
  • Alice-Hospital Darmstadt,   
  • Kreiskrankenhaus Darmstadt-Dieburg Standort Groß-Umstadt, 
  • Kreiskrankenhaus Darmstadt-Dieburg Standort Jugenheim, 
  • Asklepios Klinik Langen*, 
  • Klinikum Aschaffenburg, 
  • Hauptstandort Asklepios Schlossberg Klinik Bad König
  • Hauptstandort Kreiskrankenhaus Erbach, 
  • Heilig-Geist Hospital Bensheim, 
  • Hauptstandort* Kreiskrankenhaus Bergstraße Heppenheim, 
  • Asklepios Klinik Langen, 
  • Hauptstandort Kreiskrankenhaus Groß-Gerau
  • Hauptstandort GPR Klinikum Rüsselsheim, 
  • Hauptstandort* Krankenhaus Nordwest Ffm., 
  • Hauptstandort Krankenhaus Sachsenhausen Ffm., 
  • Hauptstandort Hospital zum Heiligen Geist Ffm.,  
  • Klinikum Hanau*, 
  • Klinikum Alzenau


Hier können Sie sich über die aktuelle Belegung Ihrer Klinik Informieren:

   Link---> DIVI Intensivregister des RKI 

   Link---> DIVI Intensivregister Funke Mediengruppe 




Vorgehen bei Infizierung mit schweren Symptomen:

Falls Sie noch dazu in der Lage sind, dann packen Sie in Ruhe vorsorglich für 8 Tage eine Reisetasche mit leichter und bequemer Kleidung. Vergessen Sie nicht Ihren Ausweis, die Karte Ihrer Krankenkasse und Medikamente, auf die Sie angewiesen sind. 

Bestellen Sie auf keinen Fall Angehörige zum Helfen, damit diese sich nicht bei Ihnen infizieren! Falls Sie Kinder oder ein Haustier haben, dann können sich Ihre Angehörigen um diese kümmern, nachdem Sie das Haus verlassen haben!


  1. Rufen Sie einen Rettungswagen unter der Telefonnr.  112

  2. Nennen Sie Ihre Adresse und das Stockwerk in dem Sie leben.

  3. Nennen Sie ihren vollen Namen

  4. Schildern Sie ganz genau Ihre Symptome.

  5. Beantworten Sie Rückfragen.

Versuchen Sie Ruhe zu bewahren, so lange Sie auf den Rettungswagen warten, denn eventuell haben Sie nur eine sehr leichte virale Entzündung, die Sie auch Zuhause in Quarantäne auskurieren können.


  • Bewahren Sie Ruhe, so lange Sie auf den Rettungswagen      warten, denn oft schätzt man die eigenen Symptome falsch ein und ein langer Krankenhausaufenthalt ist nicht nötig.    

  • Im Zweifelsfall immer 112 anrufen!!


Naturheilpraxis Christina Junkers





Liebe Patientinnen und Patienten,

folgende Änderungen sind in der aktuellen epidemischen Phase für Sie neu:

  • Ich empfange Sie mit einem Mund-Nasenschutz.
  • Falls Sie keinen eigenen Mund-Nasenschutz haben, erhalten Sie einen von mir. 
  • Zu Beginn erfolgt eine Hände Desinfektion.
  • Ansonsten erfolgt die Therapie, wie Sie es gewohnt sind.


Als Heilpraktikerin darf ich Sie leider, wenn Sie akut an COVID-19 erkrankt sind, nicht behandeln. 
Gerne unterstütze und behandle ich Sie in Ihrer Phase der Regeneration oder wenn Sie an Spätfolgen leiden.

Der Behandlung einer akuten COVID-19 Erkrankung unterliegen alle Heilpraktiker dem Behandlungsverbot unter § 24 IfSG (Infektionsschutzgesetz).