Naturheilpraxis  Christina Junkers                
 
Heilpraktikerin

Meine Therapien

  • Akupunktur
  • Auslei­tungs­ver­fah­ren
  • Bach-Blüten The­ra­pie
  • Breuß-Mas­sage
  • Darmsanierung
  • Dorn-Therapie
  • Entgiftung
  • individuelle Er­näh­rungs­an­pas­sung
  • Homöopathie
  • Kinesiologie
  • Mykotherapie/ Heil­pilze
  • Phytotherapie/ Heil­pflan­zen
  • Säure-Basen Re­gulie­rung
  • Säure-Basen-Kur und Basenfasten
  • Schröpfen

Akupunktur

In meiner Praxis wende ich meist die Ohr-Akupuntur an.                 Die Akupunktur ist ein uraltes Wissen aus der Chinesischen Medizin. Es werden am Körper rund 400 Aku­punk­tur­punk­te behan­delt, bei der Ohr-Akupunktur sind es nochmals rund 200 Punkte.

Aus Sicht der TCM (Traditionellen Chi­nesi­schen Medizin) werden durch das Einstechen der Nadeln in be­stimm­te Punkte der Fluss des Qi (Le­bens­fluss) beeinflusst und die kör­per­eige­nen Kräfte aktiviert.

Die europäische Interpretation sieht die Aku­punk­tur als Reiz­the­ra­pie, die eine Beziehung zwischen ober­fläch­li­cher Haut und den inneren Organen herstellt. Dieser Reiz entfaltet seine Heilwirkung über das Nerven­system und verschiedene Botenstoffe.

Behandelt wird mit Einweg-Akupunktur-Nadeln                                      Für sensible Patienten behandle ich auch mithilfe eines Aku­punk­turla­sers, oder ich wende die Akupressur an.

 

Ausleitungs­verfahren

  • Ernährungsanpassung »
  • Schwitzkur
  • Wickel

 

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Bachblüten-Therapie

Die Bachblütentherapie geht auf den engl. Arzt Edward Bach (1886-1936) zu­rück. Er erkannte, dass die Essenzen aus 38 Blüten von verschiedenen Pflan­zen und Bäumen dem Be­tref­fen­den bei der seelischen Selbst­hilfe durch Selbsterkenntnis und Selbst­ent­fal­tung hilft.

Die Bachblüten-Therapie verträgt sich gut mit jeder Form schul­medi­zini­scher und naturheilkundlicher Therapie.

Breuß-Massage

Rudolf Breuß (1899-1990) war ein österreichischer Heilpraktiker.

Die Breuß-Massage ist eine The­rapie­form zur Entlastung von Wirbel­säule und Nerven.                                                                                 Aufgabe der Therapie ist es, den Bandscheiben mehr Raum zu geben und diese zur Regeneration anzuregen.

Zudem beruhigt das eingesetzte Johanniskraut-Öl die an der Wirbel­säule austretenden Nerven.                                                                    Die Breuß-Massage ist auch perfekt bei Ischias­rei­zung/ Ischialgie. Diese Mas­sa­ge ist äußerst sanft und wird mit wenig Druck ausgeübt, sie führt zu einer ungewöhnlich tiefen und so­for­tigen Entspannung.

Darmsanierung

Unter Darmsanierung versteht man den Aufbau der hilfreichen Bak­terien­stämme in unserem Darm, auch Darm­flora oder Mikrobiom genannt. Diese Bakterien unterstützen uns bei der Verdauung      und - ganz wichtig - diese Bakterien schützen uns vor schädlichen Bak­te­rien und Pilzen, die im Darm Entzündungen auslösen.

Zu Beginn wird eine Stuhlprobe in ein spezialisiertes Labor gesendet, um die genaue Zusammensetzung der Darm­be­sied­lung zu ermitteln. Au­ßer­dem werden unter anderem Ent­zün­dungs­werte, pH-Wert, His­tamin­bildner, erhöhte Fett- und Proteinwerte und weiteres ermittelt.

Mit diesen Daten wird eine Strategie erarbeitet um die schädlichen Bak­terien zu dezimieren und die gut­arti­gen Bak­terien­stämme wie­der anzusiedeln.

Anwendung findet diese Therapie zum Beispiel:

  • bei allen Entzündungen im Darm, bei­spiels­wei­se:                    Leaky-Gut Syn­drom, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und ebenso bei Reizdarm
  • zum Aufbau der Darmflora nach einer Anti­bio­tika­thera­pie
  • bei allen Autoimmunerkrankungen
  • bei allen Stoffwechselerkrankungen
  • bei einem schwachen Immun­system
  • begleitend in der Krebstherapie

 

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Dorn-Therapie

Diese wird angewendet bei Fehl­stel­lun­gen der Wirbel­säule und des Beckens. In unserer heutigen Zeit, in der die meisten Tätigkeiten im Sitzen stattfinden und zudem durch Com­pu­ter­ar­beit in einer sehr ungüns­tigen Haltung, kommen immer mehr Fehlstellungen vor.    Die­se können Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rücken­schmerzen oder gar Schmerzen beim Gehen verur­sachen und dadurch wie­de­rum zu Fehlhaltungen beim Laufen führen.

Zudem leidet das seelische Gleich­gewicht bei Schmer­zen.

Bei der Dorn-Therapie werden links und rechts der Wirbelsäule          - ganz sanft - die Dornfortsätze (Teil der einzelnen Wirbelkörper) wieder in die richtige Position gebracht. Dies geschieht völlig schmerzfrei.

Eigenbluttherapie

Unsere Immunabwehr wird im Laufe des Lebens etwas träge. Um die Immunabwehr zu stimulieren, wird diese Therapie angewandt. Sie greift insbesondere bei: Haut­verän­derun­gen, bei Allergien, in der Schmerz­the­ra­pie, bei Erkältungen und chronischen Infekten. Dem Patienten wird eine geringe Menge Blut entnommen, dann wird dieses Blut unverändert oder mit einer Essenz vermischt in einen anderen Teil des Körpers, in die Haut oder einen Muskel, reinjiziert.

Mit der Injektion wird die Kon­zen­tra­tion der Immun­­ab­wehr wie­der auf das eigene Blut gelenkt und das Immunsystem wird auf bis dahin Verdecktes auf­merk­sam gemacht. In der Folge kommt es zur Hei­lung durch das eigene Immunsystem.

Entgiftung

  • Ernährungsanpassung
  • Mykotherapie
  • Schröpfen
  • Schwitzkur
  • Wickel

Individuelle Ernährungs­anpassung

Für Patienten mit Problemen bei der Nah­rungs­ver­wer­tung wie z.B.:

  • Leaky Gut Syndrom
  • Leberschwäche/ Leberinsuffizien
  • Leberentzündung/ Hepatitis
  • Maldigestion 
  • Malabsorption
  • Bauchspeicheldrüsenschwäche/ Pankreas­insuffizienz

Für Patienten mit Allergien wie z.B.: 

  • Heuschnupfen
  • Neurodermitis
  • Asthma bron­chiale

 

Allergien bzw. Un­ver­träg­lich­kei­ten gegen Nah­rungs­bestand­teile z.B.:

  • Fructose (Fruchtzucker) oder Lac­tose (Milchzucker)
  • Gluten (Getreideeiweiß) oder Kasein (Milcheiweiß)
  • Histamin (ein tierisches und pflanz­liches Hormon)
  • Sorbit (ein Zucker aus Mais und Weizen für die Lebens­mittel­indus­trie)

 

Für Patienten mit schweren Krank­heiten wie z.B.:

  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Gicht/ Hyperurikämie
  • Herzinsuffizienz
  • Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen

 

Für Patienten mit Auto­immun­erkran­kun­gen wie z.B.:

  • Colitis ulcerosa
  • Diabetes mellitus Typ 1
  • Hashimoto-Thyeoiditis
  • Morbus Crohn
  • Morbus Basedow
  • Morbus Bechterew
  • Multiple Sklerose
  • Psoriasis
  • Rheuma
  • Zöliakie

 


            Patienten können durch angepasste Ernährung den Ver­lauf ihrer Er­kran­kung positiv beeinflussen.        

  Ich werde Ihnen vermitteln:

Welche Lebensmittel mit ihren Mi­ne­ra­lien, Vitamine und andere Vitalstoffe für Ihre Er­kran­kung geeig­net sind.

Welche Lebensmittel Ihre Erkrankung noch ver­schlim­mern und somit für Sie nicht in Frage kommen.

weitere Infos zur Säure-Basen Kur »



Homöopathie

Die Homöopathie wurde erstmals durch den deutschen Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) beschrieben.

Er erforschte Heilpflanzen und stellte fest, dass deren Inhaltststoffe un­ver­dünnt ähnliche Symp­­­­tome her­vor­ru­fen wie die Symptome, an denen Kranke leiden. Er setzte seine For­schungen fort und erkannte, dass durch Ver­dün­nen der pflanzlichen Inhalts­stoffe genau diesen Kranken geholfen wird und ihre Symptome ab­klan­gen bzw. ausheilten.

Die Homöopathie bedeutet, Gleiches mit Gleichem zu behandeln. Also für eine Erkrankung die Pflanze oder den Stoff finden, der unverdünnt genau die gleichen Symptome hervorrufen würde.

Kinesiologie 

Die Kinesiologie ist ein reflektorischer Muskel­span­nungs­test, der Rück­mel­dung darüber gibt, wie der funk­tio­nelle Zustand des Kör­pers oder eines Organs zur Zeit ist.

Der Muskeltest findet oft im Stehen statt, der Patient/die Patientin hebt seinen/ ihren stärkeren Arm und versucht diesen waagerecht zu halten. Der Therapeut drückt den Arm mit leichtem Druck Rich­tung Boden. Bei guter Mus­kel­span­nung kann der Therapeut den Arm kaum hinunter drücken.

Ein Beispiel aus der Praxis:   

  • Ein Patient hatte eine bislang nicht diagnostizierte Leberschwäche
  • Vor dem Test wurde ganz sanft auf die Leber gedrückt (der Patient hatte keinerlei Schmerzen)
  • Beim anschließenden Muskeltest, bei dem gleichzeitig die Leber betastet wurde, konnte der Patient den Arm nicht waage­recht halten, der Arm ging nach unten, es fehlt die Spannkraft
  • Bei der Überprüfung aller anderen Organe war der Arm stark geblie­ben und hatte sich nicht gesenkt

 

Krebsbehandlung 

Ich  möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich Krebspatienten nur behandle, wenn sie bereits in schulmedizinischer Behandlung sind, das heißt, ich behandle nur ergänzend zum Facharzt.

 

Mykotherapie

Die Mykologie ist die Wissenschaft von den Pilzen.

Heilpilze sind Be­stand­teil der TCM/Traditionelle Chi­nesische Medizin. Heilpilze wer­den in Asien schon seit Jahrtausenden zur Lin­de­rung und Heilung zahlreicher Krankheiten verwendet.

Auch in Europa wußte man um die Wirkung der Heilpilze.               Der sogenannte "Ötzi" (der um 3200 v. Chr. in den Alpen lebte und dessen Mumie 1991 im Ötztal am Rande eines Gletscher ge­fun­den wurde) hatte schon zwei Birkenporlinge (Fomitopsis betulina),  auf seiner Reise dabei, wahrscheinlich wegen deren antibiotischer Wirkung.

Pilze sind neben Tieren und Pflanzen eine eigene Lebe­wesen­grup­pe. Sie bilden in der Natur eine Symbiose mit Pflanzen, ande­rerseits bauen Pilze tote Pflanzen ab. In Heilpilzen sind tau­sen­de Inhaltsstoffe enthalten. Dazu gehören beispielsweise Glyko­proteine, Triterpene, Adenosine, Vitamine, Mi­ne­ralien, essenzielle Amino­säuren und vor allem die sehr wichtigen Enzyme.

Diese Inhaltsstoffe regen bestimmte Stoff­wech­sel­reak­tionen in unserem  Organismus an und hemmen wie­de­rum unerwünschte Prozesse. Mittler­wei­le belegen auch schul­medizi­nische Studien: Heilpilze sta­bi­li­sie­ren durch ihre Enzyme das menschliche Immun­system, unter­stützen bei der Krebs­thera­pie und haben eine zell­erneuernde Wir­kung.

Sie enthalten darüber hinaus eine Vielzahl an ernäh­rungs­phy­sio­logisch wichtigen Substanzen.

Ziel der Mykotherapie ist es, über­schie­ßen­de Reaktionen des Im­mun­sys­tems bei Allergien und Auto­immun­erkran­kun­gen aus­zu­glei­chen. Hier wird die regulierende (adap­togene) Wirkung der Heilpilze besonders deutlich: Bei schwacher Aktivität der Abwehrzellen kommt es zur Anregung, bei überschießender Abwehrlage dagegen zur Dämpfung des Immunsystems.

Die Mykotherapie ist sehr hilfreich bei der Entgiftung unseres Kör­pers. Ver­schie­dene Heilpilze unterstützen Niere, Leber, Magen-Darm und Lymph­sys­tem in ihrer Funktion und fördern somit die Aus­schei­dung von Giftstoffen. Dies ist vor allem bei Ent­zün­dun­gen, Stoff­wech­sel­erkran­kungen, aber auch bei unklaren Er­schöp­­fungs­­zustän­den und un­erfüll­tem Kinderwunsch sehr wichtig.

Hier können Sie sich bei Interesse ein Produktionsvideo eines Heil­pilz-Her­steller aus Deutschland  "Mycovital" anschauen:
Zum Video »

Bei Fragen zu Darmsanierungen oder Entgiftungen ist die Naturheilpraxis Christina Junkers in Dieburg für Sie da!

Reishi - Ganoderma lucidum
Glänzender Lackporling

Beispiel Heilpilze "Reishi"

  • Der Pilz bewohnt vor allem Wär­me­begüns­tig­te Eichen- bzw. Eichenmischwälder, daneben Rotbuchenwälder, Hartholzauen
  • Reishi – in China der "Pilz des ewigen Lebens" genannt, wirkt vor allem regenerierend auf die Leber und somit entgiftend

  • Er wirkt außerdem durch den hohen Anteil an Triterpenen ent­zün­dungs­hem­­mend, wird daher eingesetzt bei                              Auto­immun­erkran­kungen, Allergien und Ent­zün­dungen


Einsatzbereiche in der Traditionellen Chinesischen Medizin

  • Eigenschaften: süß, warm bis neutral
  • Wirkt auf Magen, Milz, Lunge, Leber, Niere und Herz
  • Beruhigt und nährt das Herz
  • Tonisiert Qi und Xue, nährt das Blut
  • Bewegt Toxine und zerstreut deren Akkumulation (Ansammlung)
  • Immunsystem modulierent
  • Leitet Hitze und Schleim aus
  • Adstringierend
  • Beruhigt den Geist
  • Tonikum
  • Sedativum
  • Bei Entzündungen, Bluthochdruck, Lebererkrankungen, be­glei­tend bei der Krebstherapie, Schlaflosigkeit, Husten, Schwindel, Appetitlosigkeit, Asthma, Bronchitis, Magen­ge­schwür, Arthritis, Neurasthenie, Nephritis, Höhen­krank­heit, Muskel­dystro­phie.

Phytotherapie 

Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten Heilungstherapien und ist ausnahmslos in jedem Land unserer Erde verbreitet.

Das Wissen über Pflan­zen beruht noch immer auf den alten For­schun­gen in Klöstern. Schon Hildegard von Bingen hatte in ihrem Buch Physica/Liber simplicis medicinae (ca. 1155) einiges zu Papier ge­bracht, was zum Teil heute noch gelehrt wird.

Das Ziel der Phytotherapie ist es, mit den Inhaltsstoffen der Heil­pflan­zen Symptome zu lindern und Er­kran­kun­gen zu beheben.

Dies kann in Form von Aufgüssen/ Tee, Säften, Essenzen, Tinkturen, Pul­vern, Tabletten, Wickeln, Salben oder auch mit ätherischen Ölen erfolgen.

Dabei muss natürlich beachtet werden, dass die Dosierung nicht zu hoch be­zie­hungs­weise zu niedrig ist. Vielen ist bestimmt der Ka­mil­len­tee oder Salbei­tee bei Erkältungen ein Begriff. Auch Niere, Herz, Leber, Gelenke und andere Organe sowie die Psyche lassen sich mit der Phyto­thera­pie sanft beeinflussen.



Die Naturheilpraxis Christina Junkers in Dieburg berät Sie zu alternativen Heilungstherapien und gibt Ihnen umfassende Informationen zu den Themen Darmsanierung, Autoimmunerkrankung und Entgiftung.

Spitzwegerich
Arznei­pflanze des Jahres 2014

Ein Kleines Beispiel zur Anwendung im Hausgebrauch aus unserer Vortragsreihe "Alte Hausmittel-Neu entdeckt":

Der Spitzwegerich:

  • Arzneipflanze des Jahres 2014
  • Plantago lanceolata auch Lungen­blatt/ Spießkraut genannt
  • Eine der häufigsten Wildkräuter, die in jeder Wiese, im Garten, auf Äckern oder an Wegen zu finden ist.
  • Eigenschaften: kühlend, schmerz­lindernd, adstrin­gierend, husten­­lösend, reiz­mil­dernd, entzün­dungs­hem­mend, anti­bakte­riell, natür­­liches Anti­bioti­kum

Anwendung:

  • Bei Insekten­stichen - etwas Saft aus frischen Blättern
  • Bei Gelenk­beschwer­den - eine Spitz­wegerich­salbe oder Spitz­wege­richöl zum Ein­reiben oder Wickel mit frischen, gequet­schten Spitz­wegerich­blättern
  • Bei Magen-Darm Proble­men - einen Tee aus frischen oder getroc­kneten Blättern
  • Bei Erkäl­tun­gen und Husten - einen Sirup aus allen Teilen der Pflanze

 

Säure-Basen Regulierung 

Säuren und Basen sind natürliche Produkte unseres Stoffwechsels:


Zum einen findet Stoffwechsel im Darm statt.
Im Darm werden aus Fleisch, Getreide, Gemüse, Milchprodukten, Pilzen, Obst und Fetten mit Hilfe von  Enzymen, der Gallensäure und der Magensäure winzige Be­stand­teile/ Nährstoffe die  durch die Blut­gefä­ße zu den Zellen beför­dert wer­den.

Zum anderen gibt es den Stoff­wech­sel an der Zelle*.
Aus den Nährstoffen, die zuvor vom Magen-Darm-Trakt auf­ge­nom­men wurden, werden in den Zellen neue Stoffe gebildet, die wir un­be­dingt täg­lich benö­tigen.

Viele Abfälle aus beiden Stoff­wech­seln sind Säuren.
Beispielsweise Kohlendioxid, Kreatin, Harnsäure

*Aufgaben der verschiedenen Zellen sind die Bildung von:

Hormonen, Enzymen, Immunabwehr, Speichel, Magensäure, Galle, Gallensäure, Gerinnungsfaktoren, Blutbildung, Kollagen, Keratin, Melanin, Gelenkflüssigkeit, Liquor, Speichel, Tränenflüssigkeit, Kno­chen­auf­bau, Knochenabbau, Antikörperbildung, Erregerabwehr, Krebszellenabwehr, und und und


Bei einer gesunden Person wird der pH-Wert des  Blutes                  bei  7,36 - 7,44 gehalten.

Im Bindegewebe/Faszien/Interstitium, das ist der Be­­reich um die Blutgefäße, haben wir einen pH-Wert von 7,08-7,29.

Wie entsteht eine Übersäuerung?

Norm 7,36 - 7,44 pH-Wert Blut

Norm 7,08 - 7,29 pH-Wert Bindegewebe/Faszien/ Interstitium,              sowie in Fettgeweben, Gelenken, an Sehnen und Bändern.

Das heißt:

Blut und Bindegewebe sollten unbedingt im basi­schen Bereich sein.

Bei akuten Erkrankungen, bei chronischen Erkrankungen, bei Stress, bei falscher Ernährung, bei Diäten, beim Hungern, und so weiter, fallen viel mehr saure Stoffwechselprodukte an als üblicherweise.

Bis zu einem bestimmten Grad kann der Körper dies regulieren, danach beginnt die Übersäuerung durch Ablagerungen im Bindegewebe und Fettgewebe.

Wie kommt es dazu?
Der Körper will das Blut unbedingt im pH-Wert 7,36 - 7,44 halten, des­halb werden die Säuren außerhalb der Blutgefäße im Binde­ge­we­be abgelagert. Die Säuren verändern die Struktur des Binde­ge­we­bes, das heißt die geelartige Substanz (Teil der Matrix) zwischen den Kollagenfasern verliert immer mehr ihre Fließeigenschaften für die Nährstoffe.

Im weiteren Verlauf kommt es nicht nur zur Übersäuerung des Bindegewebes sondern auch zur Übersäuerung der Gelenken und an Bändern und Sehnen. (Gicht und Arthritis)

Zum Schluß übersäuern natürlich ebenso Muskeln und Organen.

Die Folge einer Übersäuerung ist die Entstehung einer Krankheit.

 

Was sind die Folgen der Übersäuerung?
Es kommt zur Behinderung des Stoffwechsels und damit zur Mangel­ernä­hrung der Zellen.

Es folgt die frühzeitiger Alterung, Cellulite, Ent­zün­dun­gen, Enzymmangel, Unverträglichkeiten, Allergien,  Hormon­mangel, depressive Verstimmung und Depres­sionen.

Wunden heilen nicht mehr so schnell wie früher, Alters­flecken machen sich breit, die Haare fallen aus, das Laufen wird immer beschwerlicher.

Bestimmte Lebensmittel werden nicht mehr vertragen und noch viele andere Symptome können auftreten.

Insgesamt also eine Minderung der Lebensqualität, die ohne Thera­pie immer weiter voranschreitet.

Am Ende entsteht oft eine schwerwiegende Krankheit, z.B.:            Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, Arthritis, Hyperurikämie, Gicht, Rheuma.


Was bewirkt eine Säure-Basen Regulierung?

  • Ziel der Säure-Basen Regulierung ist es, für einen bestimmten Zeitraum den Körper mit Basen zu fluten und die Säuren mehr und mehr zu minimieren.
  • Das hat zur Folge, dass das Bindegewebe sich nun von den Ablagerungen der Übersäuerung befreien kann
  • Im  Verlauf  der Regulierung wird die Grundsubstanz des  Bindegewebe wieder durchlässig für Nährstoffe und für den Abtransport der Stoffwechselabfälle.

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  • Das gleiche geschieht anschließend im Extrazellularraum (der mit Flüssigkeit gefüllte Raum um die Zellen).
  • Am Ende der Entgiftung können sich die Zellen und Organe wieder regenerieren,  also erneuern.
  • Die Folgen der Säure-Basen-Regulierung ist, dass die Zellen wieder perfekt versorgt werden, da der Stofftransport zwischen Blutgefäßen und Zellen wieder funktioniert. Somit können auch die Organe ihre Aufgaben wieder optimal erfüllen.

Säure-Basen Kur

Ist ein entgiftendes Verfahren  und nicht nur für Kranke geeignet, sondern auch  für Personen, die weiterhin gesund bleiben möchten und ihrem Körper eine Erholungspause gönnen wollen. Mit der Säure-Basen Kur können Kranke ihre Beschwerden minimieren oder langfristig aus ihrer Krankheit aussteigen.

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Die vierwöchige Kur korrigiert:

  • den Stoffwechsel
  • den Basenhaushalt
  • den Säurenüberschuss
  • die Radikalenbildung
  • den Zellverfall

Schröpfen


 

Schröpfen ist ein traditionelles Therapie­verfahren und gehört zu den Ausleitungs­verfahren.

Mit Hilfe von Glas­kugeln und Glaszylindern wird ein Hautbereich per Vaku­um/ Unterdruck schmerzfrei ange­­hoben. Das be­han­delte Hautareal wird in Folge sehr stark durch­blutet. Durch die starke Durchblutung des Areals wird das Im­mun­system sofort aufmerksam und aktiv.

Durch das nun aktivere Immun­system werden Selbst­hei­lungs­­kräf­te frei. Zum anderen wird nach einer Schröpf­­kopf­­mas­sage für den Therapeuten ersicht­­lich, welche Haut­gebiete gut durchblutet und damit auch gut versorgt sind und besonders, welche unterversorgt sind und damit be­hand­lungs­bedürftig sind.


  • Schröpfkopfmassage:
    Das Schröpfglas wird sanft über die eingeölte Haut gezogen.
  • Trockenes Schröpfen:
    Das Schröpfglas verbleibt einige Zeit auf einer Stelle.
  • Blutiges Schröpfen:
    Die Haut wird erst vorsichtig angeritzt und auf der zu behandelnde Stelle wird das Schröpfglas per Vakuum angesaugt. Mit dem Blut, das Austritt, werden Abla­gerungen und Gift­stoffe ausge­schieden.